Steffen Hoppe

6. OFFroads

fototouren.net und Steffen Hoppe präsentieren:
Offroads-Festival am 31.03.2019 im Wiener Hof in Offenbach Bieber

Sehr geehrte Fotofreunde,

die Tür zu weiteren Abenteuern auf der Leinwand ist weit geöffnet. Nah und persönlich starten wir zu acht Kurzvorträgen, zu europäischen Zielen und Weltweit!

Offroads wird wieder in Bieber zu sehen sein. Diesmal im Wiener Hof. Anouchka Olszewski und Peter Giefer bieten ein Fotoworkshop und ein Fotoseminar. Natürlich gibt es auch wieder etwas zu gewinnen.

Kulinarisch wird uns die Küche des Wiener Hof durch den Tag begleiten.

Mehr Infos zum Festival bietet die neue Webseite www.offroads-festival.de.

Das Programm

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr: Fotoworkshop Reisefotografie mit Peter Giefer

12.00 Uhr bis 13.30 Uhr: Vortragsblock Europa

Portugal: Land der Entdecker
Selbst der brüllende Atlantik konnte die wagemutigen portugiesischen Entdecker nicht an Land halten. Was ist geblieben von der einstigen bedeutenden Seefahrernation? Unsere Reise führt in die glanzvolle Hauptstadt Lissabon mit dem mächtigen Mosteiro des Jerónimos und dem Wahrzeichen der Stadt, dem Torre Belém an der Tejomündung. Eine Fahrt entlang sturmumtoster Klippen oberhalb des Atlantiks führt an das Ende der Welt: Capo Espichel und Capo Roca! Über das Venedig Portugals, die Kleinstadt Aveiro, erreichen wir Braga. Die Stadt im Norden ist das geistige Zentrum des Landes. Zur Karwoche kommen Hunderttausende Menschen um die spektakulären Osterprozessionen mitzuerleben.

Türkei: Bergabenteuer an der Schwarzmeerküste
Die lebhafte Stadt Trabzon am Schwarzmeer ist Ausgangspunkt für eine Vielzahl atemberaubender Touren in das fast 4000 Meter hohe Pontische Gebirge. Tiefe, dicht bewaldete, Schluchten ziehen in das Gebirge. Oberhalb liegen uralte Gehöfte und prächtige Klosteranlagen. Im Sommer überziehen schier endlose Blumenteppiche die Hochtäler. Ob der Anstieg auf den 3937 Katschkar Dag gelingt? Die milden Sommertemperaturen locken jedes Wochenende die Menschen auf die Almen um zu feiern, Ringkämpfen zuzuschauen und mächtige Stiere in unblutigen Kämpfen gegeneinander antreten zu lassen. Im Osten zeugen alte Kirchen von der georgischen Vergangenheit.

Nationalpark Berchtesgaden: Sieben Tage Auszeit
Herbstblues? Muss nicht sein. Oberhalb des Königssees wandern wir eine Woche lang von Almhütte zu Almhütte. Zwischen Berchtesgaden und Saalfelden erleben wir Natur pur: Schneefall, unglaubliche Sonnenuntergänge und die herbe Schönheit des Steinernen Meers. Zugegeben, es fällt schwer die gemütlichen Boote der Königsseeschifffahrt zu verlassen, der Rucksack drückt beim steilen Anstieg zur Wasseralm. Aber spätestens wenn in der Röth der erste Hirsch röhrt, weißt Du, dass Du draußen bist. Und wenn sich am nächsten Morgen der Nebel lichtet und Du weit unter Dir den Königssee siehst, bist Du weit weg vom normalen Alltag!

La Réunion: Piton des Neiges – auf den höchsten Gipfel des Indischen Ozeans
Von 0 auf 3070 m., es geht hoch hinaus auf dem französischen Überseedepartement. Die Natur geizt nicht auf den steilen Wegen von der wilden Küste, durch üppige Urwälder bis hinauf in die lebensfeindliche Vulkanregion. Zum Akklimatisieren besteige ich zunächst den Grand Bénare, mit 2900 Metern der dritthöchste Gipfel der Insel. Traumhafte Einblicke in die abgeschlossene Welt des Cirque de Mafate sind dabei garantiert. Nach einer Verschnaufpause im bunten kreolischen Örtchen Cilaos, steht nun der Piton des Neiges an. 1700 Höhenmeter liegen vor mir. Serpentine um Serpentine führt der Weg durch märchenhafte Wälder. Ab 2300 Metern bedecken nur noch flache Heidebüsche scharfkantiges Vulkangestein. Und später? Nur noch der blaue Himmel über mir und La Réunion unter mir.

13.30 Uhr bis 14.30 Uhr: Kulinarisches Weltreisebüffet des Wiener Hof

14.30 Uhr bis 16.00 Uhr: Vortragsblock Weltweit

Vietnam: Das Land, in dem die Zeit nie still steht
"Sie haben Ihren Zug nach Ha Noi leider verpasst. Der ist schon vor einer Stunde abgefahren und in diesem Zug ist kein Platz für Sie." sagt der Schaffner an der chinesischen Grenze mit aller Bestimmtheit. Oh je, wir hätten lieber vorher auf die Tickets geschaut. Jetzt macht sich Panik breit –&xnbsp;wie kommen wir bitteschön aus den Reisfeldern zurück nach Ha Noi? Aber der Agent der Zuggesellschaft erwartet uns schon und&xnbsp;organisiert ein&xnbsp;Taxi, das dem Zug hinterher jagt. Durch Staus und über holprige Feldwege erreichen wir tatsächlich knapp vor der Ankunft des Zugs den&xnbsp;Bahnhof. Kurz darauf können wir uns im Zug entspannen und endlich die atemberaubende Landschaft auf dem Weg zu unserem Ziel genießen.

Bhutan: Im Land des Donnerdrachens
Das Sehnsuchtsland vieler Himalayareisenden! Abgeschirmt durch hohe Berge, konnten die Bhutanesen über Jahrhunderte ihren eigenen Lebensweg gehen. Nun öffnet sich das Land langsam dem Tourismus, reguliert durch eine hohe Eintrittsgebühr von USD 250,00 pro Person für jeden Tag des Aufenthaltes. Doch selbst eine kurze Reise begeistert: Prächtige Klosterfestungen in Paro, Punakha und Trongsa sind weiterhin lebendig, keine Museen. Besonders im Herbst leuchten die üppigen Wälder wie im besten Indian Summer. Von hohen Pässen blicken wir immer wieder auf die über 7000 Meter hohen Gipfel des Himalayas. Das atemberaubende Jagar Jampey Festival in Bhumtang bildet den krönenden Abschluss durch ein stilles Land.

Indonesien: Tierisches zwischen Borneo und Komodo
Sie haben wenig gemeinsam. Wohnen beide im gleichen Land, jedoch getrennt durch tausende Kilometer Pazifik und Indischer Ozean. Wir reisen nach Borneo zu den Orang Utans und auf die Insel Komodo zu den größten Waranen der Erde. Größer könnten die landschaftlichen Unterschiede kaum sein: Zunächst tuckern wir auf einem Hausboot den Sekonjer Fluss hinauf. Zu beiden Seiten steht die geschlossene Mauer des Urwalds. Sprang da nicht ein Nasenaffe von Baum zu Baum? Nein, eine ganze Gruppe ist unterwegs! Gegen Mittag setzt Regen ein. Trotzdem machen wir uns auf die Suche nach den Waldmenschen. Wesentlicher einfacher ist es, die Drachen von Komodo zu entdecken. Im September zur Trockenzeit liegen die Geheimnisse des Komdo-Nationalparks offen vor uns. Eine archaisch schöne Landschaft im Osten Indonesiens!

Botswana/Simbabwe: Sei kein Teil der Nahrungskette
"He`s not our friend", flüsterte uns Ben zu. Etwa fünfzig Meter entfernt, baut sich ein mächtiger Elefantenbulle auf. Doch Ben ist ein guter Lehrer, er weis, wie wir aus dieser Situation rauskommen, sogar lebend. Immer wieder nutzen wir auf unserer Flucht die zahlreichen Akazienbäume. Elefanten sehen nicht so gut. Gut so! „Don`t run, if you run, you are going to die!” Auch so ein toller Tip von Ben, der sich auf Begegnungen mit Löwen bezieht. Misstrauisch blicken mein Freund Ludger und ich von der Straße in den dichten Busch. Wir sind mit den Rädern zwischen den Victoriafällen in Simbabwe und dem Chobe Nationalpark in Botswana unterwegs. Doch keine Löwen zu sehen, dafür viele Elefanten, was ist besser? "Seid ihr wahnsinnig hier mit den Rädern zu fahren", fragt uns der simbabwische Grenzbeamte. Wahnsinnig ein bisschen, aber nicht lebensmüde, es gibt ja noch so viel zu erleben!

16.30 Uhr bis 18 Uhr: Fotoseminar Lightroom für Einsteiger von Anouchka Olszewski

Tickets

Vortragsblock je 16,00 €
Workshop je 49,00 €
Festivalpass mit 10% Nachlass
für alle Workshops und Vorträge 117,00 €

Tickets sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen und im Tee- und Kaffeehaus Nummer 15, Kleiner Biergrund 15 in Offenbach, erhältlich. Den Festivalpass gibt es exklusiv im Tee- und Kaffeehaus Nummer 15.

Büffet

Büffetkarten je 25,00 €

Brunchkarten sind im Tee- und Kaffeehaus Nummer 15 sowie bei den Veranstaltern im Vorverkauf erhältlich. Restkarten werden beim Fotofestival im Wiener Hof verkauft.

Veranstaltungsort

Wiener Hof
Langener Str. 23
63073 Offenbach

Infos und Veranstalter www.offroads-festival.de.